craps-regelnIn vielen großen Hollywood-Filmen, in denen Casino-Szenen vorkommen, sieht man die Menschen an seltsamen Würfeltischen, wo sie voller Enthusiasmus irgendwelche Zahlen in den Raum werfen – und kaum jemand weiß, was da eigentlich gespielt wird. Dieses Spiel, das unter anderem auch im Hollywood-Klassiker „Ein unmoralisches Angebot“ eine Rolle spielt, nennt sich Craps. Und es ist auf den ersten Blick richtig kompliziert.

Craps, das auch unter dem Namen Seven-Eleven bekannt ist, ist ein Würfelspiel, das vor allem in den USA sehr beliebt ist. Hier kommt es nur auf das Glück an – und man kann innerhalb weniger Minuten viel Geld gewinnen – und genauso viel auch wieder verlieren. Anfänger sollten sich hier auf jeden Fall mit kleinen Einsätzen begnügen, ansonsten ist das Spielbudget vielleicht doch sehr schnell aufgebraucht.

Spieltisch

Der Craps-Tisch ist ein Feld, in dem alle Wettmöglichkeiten aufgezeichnet sind. Gespielt wird mit zwei Würfeln, die man so gegen die Bande des Tischs wirft, dass sie zurückprallen. Das ist wirklich wichtig, denn man hat festgestellt, dass ansonsten Würfeltechniken dem Glück auf die Sprünge helfen könnten. Liegen die beiden Würfel dann, werden ihre Augen zusammen gezählt und entscheiden über Sieg oder Niederlage.

Gewonnen oder Zerronnen?

Macht der Spieler seinen ersten Wurf, der auch Anwurf genannt wird, richten sich alle Augen gespannt auf das Ergebnis. Zeigt das Würfelpaar eine 7 oder eine 11 an, hat man gleich gewonnen. Das wird als ‚Natural’ bezeichnet. Der Spieler darf dann gleich weiter machen. Zeigen die Würfel hingegen eine 2, 3 oder auch 12 an, dann wird von ‚Craps’ gesprochen und man hat verloren. Kommt ein Craps im Anwurf, darf man trotz allem weiter würfeln.

Hat der Spieler beim Anwurf weder ein ‚Natural’ noch ein ‚Craps’ geworfen, muss er ja zwingend eine der Zahlen 4, 5, 6, 8, 9 oder 10 geworfen haben. Damit setzt er dann seinen Point fest. Nun muss er probieren, diesen Point wieder mit den Würfeln zu erreichen. Wurde also z.B. eine 5 gewürfelt, wirft der Spieler jetzt so lange, bis er wieder eine 5 erreicht. Unterbrochen wird das Spiel nur durch den Wurf einer 7. Kommt die 7 vor dem Point, ist das Spiel verloren. Erreicht man den Point zuerst, hat man gewonnen und darf weiter spielen.

Wetteinsätze

Folgende Wetteinsätze können gemacht werden:

Win: Setzt man seinen Einsatz auf das Win-Feld (Front Line), hofft man auf das Gewinnen des Spielers. Gewinnt dieser, wird der Gewinn 1:1 ausgezahlt.

Lose: Der Einsatz auf das Lose-Feld (Black Line) setzt auf das Verlieren des Spielers. Auch hier beträgt die Auszahlung 1:1.

Field: Beim Field setzt man auf bestimmte Zahlen und hofft, dass diese beim nächsten Wurf fallen. Trifft es zu, wird 1:1 ausgezahlt.

Big6/Big8: setzt man auf dieses Feld gewinnt man dann, wenn diese Zahl fällt, bevor der Spieler eine 7 wirft. Und man gewinnt auch solange, bis eine 7 fällt. Die Auszahlung ist wieder 1:1.

Craps: Beim Setzen auf Craps erwartet man, dass der Spieler einen Craps würfelt. Ist das der Fall, beträgt die Auszahlung 7:1. Setzt man dann auch noch auf einen bestimmten Craps-Wurf, kann man die Auszahlung vom Spieltisch ablesen.

7 und 11: Darauf setzt man, wenn beim nächsten Wurf eine dieser beiden Zahlen kommen soll. Auch der Einsatz auf nur eine Zahl ist möglich. Die Auszahlung ist vom Tisch ablesbar.

Hard Way: Beim Hard Way wird auf einen Pasch gewettet. Wie viel im Gewinnfall ausgezahlt wird, steht jeweils auf dem Tisch.

Come: Hier wird es ein wenig kompliziert. Setzt man auf Come, hat man sozusagen ein Spiel im Spiel. Man kann hier darauf wetten, dass der nächste Wurf gewinnt. Dieser Wurf wird dann wieder als Anwurf betrachtet, was es nicht gerade einfacher macht. Beim ‚Don’t come’ wette man dementsprechend auf das umgekehrte Ergebnis.

Point Bets: Die Wette auf einen Point setzt man dann, wenn im Anwurf weder ein Natural noch ein Craps geworfen wurden. Wirft der Spieler dann den Point, auf den man gewettet hat, gewinnt man.

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