Online Poker ist für die meisten Menschen ein Hobby. Einige wenige Spieler gehen diese Angelegenheit jedoch ernster an und verfolgen eine professionelle Pokerkarriere – und gerade die Spieler dieser Gruppe wurden, sofern sie in den Vereinigten Staaten beheimatet sind, im Zuge des so genannten Black Friday schwer getroffen.

Die Legalität von Online Poker

In vielen Teilen der Welt kann nur deshalb online gespielt werden, weil sich die Rechtsprechung in einer Grauzone bewegt. Irgendwie es ist zwar verboten, aber so richtig darum kümmern will sich niemand. Am 15. April 2011 wurde es anscheinend zumindest den zuständigen Behörden in den USA zu viel, denn sie ließen vier der größten Anbieter – PokerStars, Full Tilt Poker, Absolute Poker und Ultimate Bet – sperren. Seit diesem Tag ist es aus keinem Bundesstaat des Landes mehr möglich, online Poker um echtes Geld zu spielen. Die Auswirkungen dieser Aktion sind bis heute spürbar. Glücklicherweise kann dies hier in Deutschland, bzw. in Schleswig Holstein nicht passieren, denn seit Ende 2012 wurden in Schleswig Holstein Lizenzen für das Online Glücksspiel verteilt und mehr als 10 deutsche und internationale Anbieter haben die begehrte Lizenz erhalten. Eine vollständige Liste der Anbieter findet man in unserem Artikel Online Casinos mit Lizenz in Deutschland.
Wenn sie selbst auf der Suche nach einen Partner Portal mit Lizenz in Deutschland sind, dann bewerben sie Uffiliates, das Partnerportal welches die bekannten 888 Marken bewirbt. Auch hierzulande hat 888 Germany Ltd. die Lizenz für das betreiben von Glücksspielen vom Bundesland Schleswig Holstein erhalten.  Detaillierte Informationen zu Uffiliates und dessen Marken finden sie hier.

Die Folgen des Black Friday

Direkt nach dem Black Friday brach auf allen Pokerseiten der Traffic spürbar ein. Die Vereinigten Staaten stellten vorher noch das Land mit dem größten so genannten Playerpool dar, welcher nach diesem Tag einfach trockengelegt wurde. Weiterhin war die rechtliche Situation äußerst unklar, so dass zahlreiche Spieler auch außerhalb der USA in Panik ihr Geld von diesen Seiten abzogen. Während dies bei PokerStars problemlos funktionierte, musste Full Tilt Poker offenlegen, dass nicht genügend Gelder vorhanden sind, um alle Spieler restlos auszubezahlen. Gewaltige Fehler im Management von Full Tilt Poker wurden offenbart, das Vertrauen der Spieler in diese Personen – die zum Großteil aus bekannten Gesichtern wie Howard Lederer oder Chris Ferguson bestanden – ist seitdem verschwunden.

Der Black Friday und die Zukunft

PokerStars hat anschließend Mitte 2012 bekanntgegeben, Full Tilt Poker zu kaufen und den Betrieb wieder aufzunehmen – inklusive der Auszahlung aller Gelder an die Spieler. Am 6. November öffnete das neue Full Tilt Poker seine Pforten erneut und seitdem ist ein problemloser Spielbetrieb möglich.
Der Black Friday hatte somit im Nachhinein nur auf die USA wirklich drastische Auswirkungen, denn einigen Spielern wurde schlichtweg ihre Einkommensquelle genommen. Das Land arbeitet jedoch an einer Regulierung des Spiels, so dass wohl auch Freizeitspieler in einigen Jahren wieder spielen dürfen – denn die Profis sind in der Zwischenzeit nach Kanada geflohen.